
Die
Kultivierung beginnt mit der Anzucht von Sämlingen. Man läßt trockenen Latschenkiefern-Samen in warmem Wasser quellen und säht ihn anschließend unter bestimmten Licht-, Wärme- und Feuchtigkeitsbedingungen auf ein Keimbeet.
Werden alle Faktoren optimal eingehalten, gehen nach 14 Tagen die ersten Keime auf. Sie haben sechs bis neun Keimblätter. Die Samenschale sitzt noch etwa 14 Tage obenauf. Dann wird sie abgeworfen. Die Sämlinge bleiben ein Jahr im
Keimbeet stehen. In dieser Zeit verholzen die Stämmchen. In der Erde bildet sich eine kräftige, zwanzig bis dreißig Zentimeter lange Wurzel. Der Sämling wird winterhart, robust und gegen mechanische Verletzungen unempfindlich. Er kann vertopft werden.
Nach drei Jahren im Topf ist die Latsche zu einer
kräftigen jungen Ballenpflanze herangewachsen. Sie ist nun freilandfähig und kann in eine
Pflanzung ausgebracht werden.
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