Fußbad

Bei Fußbädern denken wir schnell an kalte Außentemperaturen und heiße Aufgüsse.  Fußbäder tun nicht nur an kalten Wintertagen gut. So gibt es auch kalte oder auch Wechsel-Fußbäder. Je nachdem wie kalt oder warm und welche Zusätze sich in einem Fußbad befinden, kann das Bad unterschiedliche Wirkungen entfalten. Es hilft bei Fußpilz oder Durchblutungsstörungen sowie zur Entgiftung des Körpers. Manch einer verwendet Hausmittel für sein Fußbad, andere greifen lieber auf spezielle Fußbäder-Zusätze zurück.

Die Vitalpflege für beanspruchte und müde Füße

Wohltuende Wirkung seit Jahrhunderten

Fußbäder gehören wohl zu den Wellness-Anwendungen, die sich schon seit Jahrhunderten hält. Seither haben sich warme, kalte, ansteigende sowie Wechselfußbäder bewährt. Die Temperatur und der jeweilige Zusatz wirken im Zusammenspiel dann unter anderem entspannend oder anregend, wärmend oder kühlend, antibakteriell oder auch hautpflegend. Es gibt zum Beispiel spezielle Badezusätze, die helfen, Hornhaut an den Füßen zu entfernen.

Neben entspannenden, wohltuenden oder auch anregenden Effekten, die jeder genießen kann, bieten sich Fußbäder auch bei ganz bestimmten Problemen an. Fußbäder können zum Beispiel bei Fußproblemen wie Schweißfüßen, Hühneraugen, Nagelbettentzündungen, geschwollenen Füßen oder Beinen oder auch Fußpilz helfen und eine entsprechende Behandlung sinnvoll ergänzen. Aber auch bei anderen Fußprobleme oder als Prävention erweisen sich spezielle Fußbäder als nützlich. So haben sie sich etwa bei, , Schlafstörungen, Unterleibsschmerzen bei Verstopfug großer Beliebtheit erfreut.

Die vielfältige Wirkung von Fußbädern

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten und Anlässe, um ein Fußbad zu machen. Damit wäre die Frage, wann es sinnvoll ist, ein Fußbad zu machen bereits geklärt. Die Wirkung eines Fußbads hängt allerdings wie bereits erwähnt sowohl von der Temperatur als auch vom Badezusatz ab. Setzt man dem Badewasser bestimmte Wirkstoffe zu, gelangen diese dann über die Poren in den Körper und entfalten dort ihre Wirkung.

Solesalz: besonders entspannend und durchblutungsfördernd ist ein Sole Fußbad. Es wirkt ähnlich wie eine Behandlung mit „Salzsocken“. Gerade müde, geschwollene Beine und beginnende Atemwegsinfekte werden sehr effizient durch Salz-Fußbäder behandelt. Fußbäder steigern das Wohlbefinden auf vielfältige Weise. Rosmarin etwa wird eine anregende und durchblutungsfördernde Eigenschaft nachgesagt. Ein solches Fußbad empfiehlt sich also eher in den Morgenstunden, um die Müdigkeit zu vertreiben. Auf diese Weise lässt sich der Kreislauf angenehm ankurbeln. Auch Solesalze und Latschenkiefernöl wirken vitalisierend und helfen bei müden Füßen.

Auf die Temperatur kommt es an

Die meisten Fußbäder sind warm und haben etwa eine Temperatur zwischen 36 und 40 Grad Celsius. Das warme Wasser kann beruhigen, entspannen und zum Beispiel den Schlaf zu fördern. Im Warmen weiten sich unsere Gefäße, das führt dazu, dass sich der Blutdruck senkt. Warme Fußbäder macht man 10 bis 15 Minuten und können bis zu dreimal täglich wiederholt werden.

Kalte Fußbäder zwischen 8 und 18 Grad Celsius wirken naturgemäß in die andere Richtung. Sie regen unseren Kreislauf an. Im kalten Wasser verengen sich die Blutgefäße und der Blutdruck wird angekurbelt. Die Badezeit bei einem kalten Fußbad ist deutlich kürzer, sie liegt zwischen 30 Sekunden und 2 Minuten.

Fußbäder können aber auch mehr als nur kalt oder warm sein, es gibt auch sogenannte ansteigende Fußbäder sowie Wechselbäder. Das ansteigende Fußbad beginnt bei etwa 35 Grad Celsius, innerhalb von 20 Minuten gießt man nach und nach weiteres heißes Wasser hinzu bis das Wasser eine Temperatur von 40 bis 45 Grad erreicht. Bei der finalen Temperatur bleiben die Füße ungefähr noch 5 weitere Minuten im Wasser. Beim Wechselfußbad benötigen Sie zwei kleine Wannen oder Eimer. In den einen füllt man warmes Wasser (etwa 38 Grad Celsius) und in den anderen kaltes (etwa 18 Grad Celsius). Baden Sie die Füße etwa 5 bis 10 Minuten im warmen Wasser, dann wechseln Sie für 5 bis 10 Sekunden in das kalte Wasser. Diesen Vorgang dreimal wiederholen, aber immer im kalten Wasser das Fußbad beenden!

Die richtige Pflege nach dem Fußbad

Nach einem Fußbad mit entspannender Wirkung, also mit warmer Wassertemperatur, streift man das Wasser zunächst nur ab und schlüpft schnell in warme Socken. Idealerweise ruhen Sie noch etwa 30 Minuten nach. Bei einem anregenden Fußbad empfiehlt es sich nach dem Fußbad noch einige Zeit herumzulaufen, um die stimulierende Wirkung zu unterstützen.

Danach ist es wichtig, dass die Füße und die Zehenzwischenräume gut getrocknet werden. Zurückbleibende Feuchtigkeit birgt das Risiko von Bakterien, Pilzen und Infektionen! Ein Fußbad runden Sie mit der entsprechenden Pflege zum Schluss ab. Gereizte Haut pflegen Sie mit einer Fuß Creme, die Urea enthält, müde Füße können Sie mit einem Fuß Balsam verwöhnen, der anregend und gleichzeitig feuchtigkeitsspendend wirkt und bei Schweißfüßen etwa können Sie abschließend auch ein Fußspray verwenden.

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Schrunden

Trockene, spröde und rissige Haut an den Füßen tritt meist in den Wintermonaten auf. Menschen, die grundsätzlich trockene Haut haben, leiden auch ganzjährig unter sogenannten Schrunden. Diese sind nicht nur unangenehm und können sogar Schmerzen verursachen, sondern sie stellen auch ein weiteres Gesundheitsrisiko dar.

Kalte Füße

Im Winter klagen wir häufiger über kalte Füße – Frauen wie Männer! Aber woran liegt das, dass die Füße schneller an Temperatur verlieren?