Hornhaut an den Füßen – ist das normal?

Weil unsere Füße jeden Tag jede Menge Ballast durch die Gegend tragen und in Schuhen auch einer gewissen Reibung ausgesetzt sind, entsteht dort eben besonders häufig Hornhaut. An den Sohlen ist es daher normal, dass die Hornschicht stärker ausgeprägt ist – vor allem an den Ballen und Fersen. Hornhautbildung ist also eine gesunde uns natürliche Schutzreaktion der Haut Sie ist also ein wichtiger Teil unserer natürlichen Schutzmechanismen und aus diesem Blickwinkel erscheint die Hornhaut nützlich. 

Hornhaut ist nicht ungewöhnlich

Unsere Haut besteht aus mehreren Schichten und in gewisser Weise gehören Hornzellen, die sogenannten Korneozyten, auch dazu. Wie auch im restlichen Organismus teilen sich Zellen immer wieder, auch unsere Hautzellen. Alte Zellen sterben ab und wandern dabei an die äußere Hautschicht – die Hornzelle ist damit geboren. Im Normalfall handelt es sich dabei um Hautschuppen, die wir unbemerkt verlieren und auch nicht unbedingt vermissen. Doch nicht selten fallen diese Hornzellen eben nicht so ohne Weiteres ab, sondern sie beginnt vielmehr zu wuchern und zu verdicken. Dabei handelt es sich eigentlich um eine wichtige Schutzfunktion, denn so versucht die Haut auf Druck und Reibung zu reagieren und die darunter liegenden Hautschichten davor zu schützen. Doch das ist nicht mehr der Fall, wenn das Hornhautwachstum außerordentlich stark ist, dann kann die Hornhaut durchaus zum Problem werden, nicht nur aus ästhetischer Sicht.

Probleme durch dicke Hornhaut

Unter Hornhaut, medizinisch Callositas, verstehen wir also verdickte Hautpartien, die sich meist an den Füßen befinden. Häufig sind diese Hautverdickungen gelblich verfärbt, weshalb sie als besonders unschön gelten. Hornhaut ist deshalb in erster Linie meist ein ästhetisches Problem. Die Schutzfunktion der Hornverdickungen ist zudem seitdem wir Socken und Schuhe tragen in gewisser Weise überflüssig geworden. Vor allem aber kann dicke Hornhaut auch aus medizinischer Sicht ein Problem darstellen. Sie kann zum Beispiel zu unangenehmen Druckgefühlen am Fuß führen Wenn sie besonders dick wird, können auch Risse in den Hornschichten auftreten. Diese können den Nährboden für Bakterien und Pilze bieten und damit auch zu schlimmeren Infektionen führen. Zur alltäglichen Fußpflege sollte deswegen auch die regelmäßige Hornhautentfernung gehören.

Hornhaut entfernen

Hornhaut ist uns lästig, sie sieht oftmals unschön aus und kann auch ein unangenehmes Druckgefühl erzeugen. – Am häufigsten plagt die trockene, rauhe Haut unsere Füße. Viele fragen sich deshalb, wie lässt sich Hornhaut entfernen? Wie werde ich die unliebsamen Hautstellen ein für alle Mal los? Die Palette der Mittel, um Hornhaut an den Füßen zu entfernen ist groß, verschiedene Gegenstände wie Bimsstein oder Feile sind häufig im Einsatz genauso wie spezielle Cremes und Hornhaut-Entferner-Masken. Lesen Sie im Folgenden auf welche Weise die lästigen Hautschwielen entstehen und wie Sie sie richtig entfernen können.

Da die Verhornungen der Haut meist an den Füßen auftritt, sind die meisten Produkte darauf ausgelegt, die Hornhaut an den Füßen zu entfernen. Dabei gibt es verschiedene Auffassungen, wie die Hornhaut am besten zu entfernen sei. Manche mahnen, nur zu cremen, es existieren Masken und andere greifen sogar zum durchaus gefährlichen Hornhauthobel und wieder andere suchen nach Hausmitteln, um Hornhaut zu entfernen. Berücksichtigen sollte man aber auf jeden Fall, dass die Füße auf die Hornhautentfernung vorbereitet werden sollten und danach auch am besten mit einer speziellen Creme gepflegt werden. Wer trockene, dicke Hornhaut an den Füßen mit dem Bimsstein oder Hornhauthobel bearbeitet, riskiert Verletzungen. Insbesondere Diabetiker sollten sich Rat bei einem medizinischen Fußpfleger suchen, bevor sie selbst Hand anlegen. Die Gefahr der unbemerkten Verletzung am Fuß liegt bei Diabetikern einfach ungleich höher.

Viele sind nach wie vor verunsichert, die Hornhaut an den Füßen zu entfernen, weil es oftmals hieß „je öfter man die Hornhaut entfernt, desto dicker wächst sie nach“. Das stimmt so nicht. Wie oft sollte man also die Hornhaut entfernen? Tatsächlich empfiehlt es sich eher, die Hornhaut regelmäßig zu entfernen und dafür nicht so viele Hautschichten abzutragen. Das beugt Verletzungen vor. Wenn nur einige Male im Jahr die Hornhaut in buchstäblich rauen Mengen abgetragen wird, kann die Haut darunter zu dünn sein. Darauf reagiert unser Körper mit der Schutzfunktion und produziert wiederum mehr Hornzellen, um diese dünnen Hautschichten zu schützen. Also lieber häufiger, aber nicht so viel Hornhaut auf einmal abtragen.

Neben der Regelmäßigkeit spielt auch die richtige Rundumversorgung der Füße eine wichtige Rolle. Wie auch das Gesicht oder der Körper in mehreren Schritten gereinigt und gepflegt wird, sollten auch unsere Füße auf die Hornhautentfernung vorbereitet werden. Vor der Hornhautentfernung empfiehlt sich deshalb auch ein Fußbad, damit die verdickten Hautstellen etwas weicher und geschmeidiger werden. Nach der Hornhautentfernung sollten pflegende Cremes mit pflegenden und feuchtigkeitsspendenden Stoffen zum Einsatz kommen.

Reduziert Hornhaut & spendet Feuchtigkeit.

SOS-Akuthilfe: Hornhaut-Entferner-Maske für die Füße

Wer  eine intensive Abhilfe bei verhornten Füßen sucht, ist etwa mit einer Hornhaut-Entferner-Maske gut beraten. Diese Maske besteht aus Socken und einer Flüssigkeit, die man für circa eine Stunde überstülpt  Die Inhaltsstoffe der Maske wie zum Beispiel wertvolle Fruchtsäuren dringen in dieser Zeit in die verhornten und beschädigten Hautzellen ein. Außerdem können empfindliche Hautstellen, wo in der Regel weniger Hornhaut gebildet wird, wie z.B. der Fußrücken und die Zehenzwischenräumen mit einer Schutz- und Pflegecreme eingecremt werden, damit diese Bereiche sich nicht übermäßig schälen. Bereits nach der Anwendung fühlen sich die Füße gepflegter an. Nach dem Tragen der Maske arbeiten die Inhaltstoffe in der Hornhaut weiter und weichen diese von innen auf, nach einigen Tagen fallen die verhornten Schichten einfach ab. Diese Maske kann also im Akutfall und nach Bedarf angewendet werden, vor allem aber entfernen sie die Hornhaut besonders schonend und ohne Risiko der Verletzung der darunterliegenden Hautschichten. Die Hornhaut-Entferner-Masken lassen sich auch mit anderen Produkten kombinieren. Zum Beispiel mit Fußbädern und speziellen Hornhaut-Reduzier-Cremes. Diese enthalten neben den Fruchtsäuren meist pflegende Inhaltsstoffe wie Shea Butter oder Panthenol.

Schrunden

Trockene, spröde und rissige Haut an den Füßen tritt meist in den Wintermonaten auf. Menschen, die grundsätzlich trockene Haut haben, leiden auch ganzjährig unter sogenannten Schrunden. Diese sind nicht nur unangenehm und können sogar Schmerzen verursachen, sondern sie stellen auch ein weiteres Gesundheitsrisiko dar.

Kalte Füße

Im Winter klagen wir häufiger über kalte Füße – Frauen wie Männer! Aber woran liegt das, dass die Füße schneller an Temperatur verlieren?