Verspannung und Massage

Hierzulande klagen viele Menschen über Verspannungen etwa im Schulter- und Nackenbereich sowie im ganzen Rücken. Büroarbeit, Fernsehen oder auf das Smartphone sehen sind feste Gewohnheiten in unserem Leben. Sie führen allerdings zu einseitigen wie falschen Belastungen. Das wiederum kann zu Verspannungen führen. Solche Verspannungen führen dann nicht selten zu gravierenderen Rückenschmerzen wie zum Beispiel einem Hexenschuss. Kein Wunder, dass Massagen und Wellness immer beliebter werden. Massagen wirken nicht nur wohltuend, sondern können unter Umständen hartnäckige Verspannungen lösen.

Volksleiden: Verspannung

Wenn wir etwa den Kopf nicht mehr richtig drehen können, weil sonst der Nacken schmerzt, oder die Lendenwirbelsäule weh tut, dann sprechen wir von Verspannungen. Und die kennt fast jeder. Sei es, ob wir uns verlegen haben oder uns in einer ständigen Fehlhaltung befinden, die daraus resultierenden Schmerzen mussten schon viele Menschen kennenlernen. Der heutige Lebenswandel trägt sein Teil dazu bei. Viele Menschen gehen einer sitzenden Tätigkeit nach oder müssen in einem stehenden Beruf wie etwa beim Kellnern oder als Friseur immer wieder die gleichen Bewegungen ausführen. Das führt zu Fehlbelastungen und die wiederum können Verspannungen verursachen. Solche Verspannungen treten besonders häufig in der Schulter- und Nackenmuskulatur auf, aber auch der Rücken ist sehr oft betroffen.

Was aber passiert eigentlich genau im Körper bei einer Verspannung? Ähnlich wie bei einem Krampf zieht bei einer Verspannung der Muskel oder eventuell sogar eine ganze Muskelgruppe unwillkürlich zusammen. Im Gegensatz zum Krampf, bei dem die schmerzhafte Kontraktion bald nachlässt, bleibt sie bei einer Verspannung bestehen. Der Muskel oder die Muskelgruppe verhärtet sich also über einen längeren Zeitraum. Verspannungen betreffen folglich den Muskeln, sie lassen sich manchmal in Form von Knötchen oder wulstartigen Verdickungen unter der Haut auf dem Muskel tasten. Unbehandelte und lang anhaltende Verspannungen zwingen die Betroffenen häufig in so genannte Schonhaltungen.

So lassen sich Verspannungen erkennen

Menschen, die häufiger unter Verspannungen leiden, wissen meist schon beim ersten Ziehen etwa in der Schulter oder im unteren Rücken worum es sich handelt. Typische Symptome von Verspannungen machen sich in ziehenden oder auch dumpfen, unter Umständen tiefliegenden Schmerzen in der Muskulatur im Rücken bemerkbar. Wenn zum Beispiel der untere Rücken betroffen ist, können die Schmerzen sogar ins Gesäß sowie in ein oder beide Beine ausstrahlen. Bei einem verspannten Nacken- und Schulterbereich werden hingegen häufiger die Arme in Mitleidenschaft gezogen. Die verspannten Bereiche fühlen sich zudem verhärtet und möglicherweise taub oder empfindungsarm an. Bei starken Verspannungen kann es auch zu Durchblutungsstörungen in Händen und Füßen kommen und es sind sogar Schwindelanfälle möglich.

Ursachen von Verspannungen

Fast 70 Prozent der deutschen Bevölkerung klagt gelegentlich über Kreuzschmerzen. Hervorgerufen werden diese in vielen Fällen durch Verspannungen. Das überrascht kaum in Anbetracht der Tatsache, dass zahlreiche Menschen einer überwiegend sitzenden Tätigkeit nachgehen und sich auch sonst nicht viel bewegen. Bewegungsmangel genauso aber Fehlbelastungen der Rückenmuskulatur sowie eine schlechte Körperhaltung können auf Dauer zu Verspannungen führen. Zu den Risikogruppen gehören daher Menschen, die viel Computerarbeit verrichten oder ständig einseitige Tätigkeiten ausführen, aber auch Sportler sind durch eine muskuläre Überbelastung oft mit Verspannungen konfrontiert. Personen, die sich hingegen wenig bewegen, leiden dann unter den Folgen einer schwachen oder fehlbelasteten Rumpf- und Rückenmuskulatur. Verspannungen haben dann meist leichtes Spiel.

Behandlung von Verspannungen

Bei einer Verspannung gilt es die verhärtete Muskulatur wieder zu lockern. Bei akuten Schmerzen sollte man diese möglicherweise mit Schmerzmitteln lindern. Auch Wärme kann verspannte Muskulatur wieder auflockern. Dazu sind Massagen mit sanften Dehnübungen das Mittel der Wahl. Bei einer Massage wird die betroffene Stelle auch besser durchblutet, auch das trägt zur Linderung bei. Vor allem wirkt sie auch entspannend und stressabbauend. Bei  solchen Verspannungen empfiehlt es sich zudem durchblutungsfördernde (z.B. Latschenkiefer) Pflegelotionen zu verwenden, oder ein Produkt, dass Arnika enthält. 

Muskelkater

Für einige Menschen bedeutet er, dass man effektiv Sport gemacht hat – der Muskelkater. Wer kennt das nicht: Man hat eine neue Sportart ausprobiert, ist wieder ins Training eingestiegen oder hat Wände gestrichen und kurze Zeit darauf schmerzen die beanspruchten Muskeln und man kann sich unter Umständen gar nicht bewegen.

Muskelschmerzen

In unserem Körper existieren 650 Muskeln, die täglich unsere Bewegungsarbeit koordinieren und leisten. Kein Wunder, dass mal der ein oder andere Muskel schmerzt. Muskelschmerzen variieren dabei in ihrer Intensität. Genauso können sie plötzlich auftreten und schnell wieder abklingen oder aber sie verlaufen chronisch.